Apr 19 2013
Beim pinken Überraschungsei geht es nicht um Mädchen, sondern um Jungen | Aus Liebe zur Freiheit
Beim pinken Überraschungsei geht es nicht um Mädchen, sondern um Jungen | Aus Liebe zur Freiheit.
Ich sag’s direkt: Ich halte diesen Artikel für an den Haaren herbeigezogenen Schwachsinn!
Wie kann man nur in pinken Ü-Eiern ein “echtes gesellschaftliches Problem” sehen? Hat Frau Schrupp keine dringenderen Probleme? Soziale Ungleichheit, die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich – sind echte gesellschaftliche Probleme! Pinke Ü-Eier sind wohl eher eine Marketingmasche.
Den Gipfel der Paranoia erklimmt Frau Schrupp aber mit der Aussage das sich pinke Ü-Eier eigentlich an Jungen richten. Die vollkommen verquer auf Links gezogene Erklärung erinnert mich an die Theorien so mancher Verschwörungsgläubiger die sich die buntesten Geschichten aus den Fingern saugen, sie mit einer großen Protion Unwissenheit würzen und das Ganze dann mit den abenteuerlichsten Thesen zu stützen versuchen. Für alle die das jetzt nicht verstanden haben: Wenn man an simplen Tatsachen nur kompliziert genug herumdeutelt bekommt man immer einen echten Skandal.
Es kann z.B. auf keinen Fall sein das Ferrero aus Gewinnstreben versucht seinen Absatz zu steigern. Nein man will Jungs vor Mädchenkram schützen!
Es ist auch unmöglich das man versucht den Kindern anhand eines Auswahlkriteriums ein Spielzeug anzubieten das ihren Interessen entspricht! Nein man versucht Rollenbilder zu festigen.
Jetz mal ganz ehrlich, halbgas Frau Schrupp! Niemand verbietet den Eltern für ihre Jungs Pinke Ü-Eier zu kaufen oder für Mädchen die nicht pinken. Die Pinken sind Feenlastiger, die nicht Pinken sind Autolastiger. Hätte ich einen Jungen der gern mit Feen spielt dann kauf ich ihm die Pinken, gleiches gilt umgekehrt für Mädchen die gern mit Autos spielen.
Abgesehen davon sind es die Unterschiede die Menschen erst interessant machen, ich sehe beim besten Willen keinen Grund für diese bescheuerte Gleichmacherei.
Zum Abschluss noch eine Frage an den geneigten Leser und natürlich auch an die geneigte Leserin, die nicht kapiert hat das auch sie bereits mit “Leser” gemeint und somit auch einbezogen wurde: Warum zum Teufel hat die Natur nur zwei Geschlechter hervorgebracht?
Ein Tipp: Für den Fortbestand der Art hätte es ausgereicht wenn ein X-Chromosomensatz von einer Frau zur anderen gelangt wäre. Die Schnecken machen es vor! Alles Zwitter und keine Genderdebatte weit und breit.





